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Sprichst du Startup?
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Wir haben alle mal so angefangen: 

Kaum bist du in der Unternehmerbubble angekommen und besuchst die ersten Veranstaltungen, werden dir die wildesten Fachbegriffe in Gesprächen mit anderen Unternehmern um die Ohren gehauen. 

In welchem Accelerator bist du denn? Habt ihr schon Business Angels? Wie lief die Due Diligence?

In unserer Wiki lernst lernst du, was sich wirklich hinter dem Gründer-Fachchinesisch verbirgt!

Viel Spaß beim Stöbern!

A

Als Accelerator bezeichnet man in der Startup-Szene ein Förderprogramm, welches Gründer bei ihrer Unternehmensgründung meistens in einem frühen Stadium unterstützen soll. Es bietet jungen Unternehmern je nach Ausgestaltung unterschiedliche Vorteile und Ressourcen. Dazu gehören z.B. die Bereitstellung von Coachings, finanzielle Ressourcen, ein umfangreiches Netzwerk oder Arbeitsplätze, z.B. in einem Coworking-Space. (Vorsicht geboten bzw. besonders prüfen sollte man die Teilnahme an einem Accelorator, bei der für die Teilnahme Gesellschaftsanteile abgegeben werden müssen.)

Durch die Installation von Add-ons kann ein Programm, z.B. in den zur Verfügung stehenden Funktionen, erweitert werden. Die Add-ons werden speziell für eine Software als „Erweiterungspaket“ entwickelt, d.h. sie funktionieren nur in Verbindung mit dem Hauptprogramm.

B

Bei Bootstrapping handelt es sich um eine Finanzierungsform bei der Unternehmensgründung, bei der Gründer ihr Unternehmen aus Eigenkapital aufbauen und bewusst auf Fremdkapital verzichten.

Ein Business Angel ist in den meisten Fällen ein erfahrener und erfolgreicher Unternehmer, der junge Unternehmen nicht nur finanziell unterstützt, sondern ihnen auch mit seinem Wissen und Netzwerk zur Seite steht.

Bei einem Businessplan handelt es sich um ein Geschäftskonzept, welches z.B. bei Unternehmensgründungen, einer Produkteinführung oder als Neuorientierung für eine unternehmerische Umstrukturierung erstellt wird. Unter anderem sind die Durchführbarkeit des Vorhabens, die Auseinandersetzung mit der Finanzierung und das Nachhalten der unternehmerischen Handlungen wichtige Aspekte, die im Businessplan nicht fehlen sollten. Mit letzterem ist gemeint, dass in Form eines Soll-Ist-Vergleichs geprüft wird, ob die Ziele und Entwicklungen, die man sich vorgestellt hat, auch so umgesetzt werden konnten.

Um einen Kredit zu bekommen, verlangen Banken Sicherheiten, auf die sie zurückgreifen können, falls der Kreditnehmer unerwartet zahlungsunfähig wird. Wenn jemand für wen bürgt, bedeutet das, dass sich der Bürge dazu verpflichtet, die Verbindlichkeiten des ursprünglichen Kreditnehmers gegenüber der Bank zu begleichen.

C

Coworking ist eine neue Arbeitsform, bei der mehrere Personen (Selbstständige, verschiedene Startups etc.) auf einer Bürofläche zusammenarbeiten, in sogenannten Coworking Spaces.

Unter einem Coworking Space versteht man eine Bürofläche, z.B. ein Großraumbüro, in dem mehrere Personen aus unterschiedlichen Unternehmen zusammenarbeiten. In einem Coworking Space findet man häufig Startups, die noch im Gründungsprozess sind, Freiberufler oder auch Selbstständige. Man kann dort unabhängig voneinander arbeiten. Ebenso bietet die gemeinsam genutzte Fläche auch Raum, um sich gegenseitig auszutauschen oder Kooperationen zu schließen. In einem Coworking Space mietet man sich einzelne Plätze und hat die Wahl zwischen einem Fix Desk, einem Flex Desk oder Teambüros. Bei einem Fix Desk hast du immer den gleichen Tisch zur Verfügung, an dem du arbeitst – du hast also einen festen Arbeitsplatz. Bei einem Flex Desk sitzt du nicht immer an dem gleichen Tisch – hier variiert dein Sitzplatz innerhalb der Bürofläche.

Cyber-physische Systeme verknüpfen mechanische Komponenten, Software und Informationstechnik miteinander. Hierbei stehen Aspekte, wie die Übermittlung und der Austausch von Daten in Echtzeit im Vordergrund. Diese werden über ein System, wie beispielsweise das Internet, kontrolliert und gesteuert. Roboter, Maschinen, militärische Drohnen oder autonome Fahrzeuge zum Beispiel laufen über solche Cyber-physischen Systeme.

Unter einem CRM-System versteht man ein Tool, mit dem man seine Kundenbeziehungen und sein Vertriebsmanagement im Überblick hat und welches auch zur Produktivitätsverbesserung verwendet wird. Das Ziel von dem Einsatz eines CRM-Systems ist unter anderem das Gewinnen neuer Kunden und bestehende Beziehungen auszubauen. Ebenso soll die Kundenzufriedenheit erhöht werden, indem die Kunden differenziert betrachtet und Angebote individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten werden.

D

Mit der Digitalisierung hat eine Wende im Bereich Arbeitsprozesse, Serviceleistungen, Dokumentenablage etc. stattgefunden. Herkömmliche Arbeitsprozesse, die zum Beispiel vorher händisch durchgeführt wurden, werden digitalisiert und anhand von IT-Systemen vereinfacht. Ebenso wird mit der Digitalisierung angestrebt, dass Dokumente bzw. Akten nicht mehr in Papierform, sondern digital abgelegt werden. So kann man unabhängig von Raum und Zeit z.B. per Laptop auf diese Dokumente zugreifen. Dadurch wird mobiles und flexibles Arbeiten, wie im Home Office, begünstigt, was in der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung zunimmt. Mit der Digitalisierung wird unter anderem die Vernetzung von Geräten vorangetrieben, so kann z.B. per Smartphone die Heizung zuhause gesteuert werden (Smart Home).

Eine Direktbank ist eine Bank, die keine Filialen vor Ort hat und nur online oder telefonisch zu erreichen ist.

E

Early Stage ist die erste von drei Investitionsphasen (Frühphase) im Entwicklungsprozess von jungen Unternehmen. Da meistens nicht nur eine Investition im Lebenszyklus eines neu gegründeten Unternehmens ausreicht, wurden die Geldzuschüsse in verschiedene Stadien eingeteilt. Die Early Stage-Phase ist nochmals unterteilt in die Seed-Phase und die Startup-Phase. Die Seed-Phase fängt bei der Vorgründung eines Unternehmens an, in der die Produktidee besteht und die ersten Vorbereitungen getroffen werden. In der Startup-Phase ist die Produktentwicklung soweit abgeschlossen, sodass das Produkt bzw. die Dienstleistung auf die Markteinführung vorbereitet werden kann.

Bei einem ERP-System handelt es sich um eine Softwarelösung, die Unternehmensbereiche wie Einkauf, Materialwirtschaft, Produktion, Controlling, HR, Finance, Sales und Marketing miteinander verknüpft. Das vereinfacht die Verwaltung der Arbeitsabläufe und -prozesse des Unternehmens, da alle relevanten Informationen in nur einer Datenbank untergebracht sind.

Unter ESOP versteht man einen Plan, an dem Mitarbeiter an dem Unternehmenserfolg der Firma, in der sie arbeiten, beteiligt werden sollen. Gerade in den Anfängen einer Unternehmensgründung ist man auf besonders engagierte und motivierte Mitarbeiter angewiesen. Um dieses Engagement aufrecht zu erhalten, wurden ESOP-Modelle entwickelt, mit denen Mitarbeiter Anteile am Unternehmen bekommen können.

Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Fördermittel für Studierende, Absolventen und Wissenschaftler, die eine Gründungsidee haben und diese in die Tat umsetzen möchten. Die erfolgsversprechende Idee sollte sich bereits von anderen auf dem Markt vorhandenen Produkten bzw. Dienstleistungen durch Innovation und Technologie abheben.

Die Expansion Stage ist die zweite der drei Investitionsphasen im Entwicklungsprozess von jungen Unternehmen. Die Expansion Stage wird nochmals unterteilt in die Wachstumsphase und die Bridge-Phase. Bei der Wachstumsphase wird z.B. in den Ausbau des Vertriebs oder in die Weiterentwicklung von Produkten bzw. Dienstleistungen investiert. In der Bridge-Phase ist das Unternehmen national schon gut etabliert. Viele Investitionen können in dieser Phase aus eigenem Kapital des Unternehmens bezahlt werden. Der Gang an der Börse kann aber z.B. dazu führen, dass noch weiteres Geld in Form von Fremdkapital benötigt wird.

Wenn eine Bank innerhalb der EU aufgrund wirtschaftlicher Umstände unerwartet pleite geht, greift der Sicherungsschutz für auf der Bank angelegtes Geld. Beträge bis zu 100.000 € pro Kunde oder bis zu 200.000 € bei einem Gemeinschaftskonto sind geschützt. Die Sicherungssysteme in den einzelnen Ländern können sich jedoch unterscheiden. Gerade in Deutschland gibt es aufgrund der vielen verschiedenen Banktypen (z.B. privat und öffentliche Banken) mehrere Sicherungssysteme. Die Einlagensicherung schützt dabei Tagesgeld, Festgeld, wie auch Geld, welches auf Girokonten oder Sparbüchern angelegt ist.

Ein Existenzgründungskredit hilft dabei, die eigene Geschäftsidee zu finanzieren und dadurch realisieren zu können. Durch diesen Kredit steht Startkapital zur Verfügung, welches erforderlich für die Existenzgründung ist.

F

FinTech ist die Abkürzung für „financial technology“ und ist der Oberbegriff für technologische Innovationen im Finanzsektor. Das Wort FinTech wird oftmals auch mit Unternehmen verbunden, die den Finanzsektor durch ihre innovativen Lösungen revolutionieren.

 Unter einem Firmenkonto versteht man ein Girokonto, das man bei der Bank für die Abwicklung seiner Zahlungen im Geschäftsbereich nutzt.

G

 Bei einer Unternehmensgründung kommen viele Fragen auf, auf die man sich Antworten und vielleicht auch einen Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten erhofft. Der Einstieg in ein Gründungsnetzwerk bietet einem dabei viele Möglichkeiten, Informationen zu erhalten, ohne das damit Kosten verbunden sind. Bei Fragen rund um die Unternehmensgründung – von der Entwicklung der Geschäftsidee bis zum Erstellen eines Businessplans – ist man im Gründungsnetzwerk gut aufgehoben.

Das Gründerstipendium.NRW ist ein Förderprogramm vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und unterstützt Gründer*innen dabei, ihre Geschäftsidee in die Tat umzusetzen. Das Stipendium umfasst dabei finanzielle Unterstützung von monatlich 1.000 €, die man bis zu 12 Monate in Anspruch nehmen kann.

H

Unter Home Office versteht man das Arbeiten von zuhause aus. Dabei werden häufig Arbeitsmittel, wie Laptop, Firmenhandy etc. von dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt. Die Kommunikation mit Kollegen, Mitarbeitern, Kunden etc. findet im Home Office dann durch E-Mail-Verkehr, Telefonate oder unternehmensinterne Chaträume statt. Das Home Office ist z.B. für Angestellte und Selbstständige ausgerichtet und bringt viele Vorteile mit sich. Im Home Office können Mitarbeiter häufig produktiver arbeiten, da dort weniger Störfaktoren vorhanden sind – keine klingelnden Telefone oder laute Gespräche im Büro, die fokussiertes und konzentriertes Arbeiten oftmals erschweren. Für eine Home Office-Regelung müssen einige Anforderungen erfüllt sein, um einen geeigneten Arbeitsplatz sicherzustellen.

I

Der Begriff InsurTech ist eine Wortneubildung aus den zwei Begriffen „Insurance“ (=Versicherung) und „Technology“, die mit dem digitalen Wandel entstanden ist. Darunter versteht man die Digitalisierung der Versicherungsbranche. So kann man mittlerweile auch online per App oder Plattform Versicherungen vergleichen und direkt abschließen.

J

Ein Joint-Venture bezeichnet ein Unternehmen, welches von mindestens zwei unabhängig voneinander agierenden Unternehmen gegründet wird. Demnach handelt es sich bei dem Joint-Venture um eine Tochtergesellschaft, die unabhängig und eigenständig arbeitet. Die Unternehmen, die das Joint-Venture gründen, investieren in dieses Kapital und ihr Wissen, welches sie sich bei ihrer eigenen Unternehmensgründung angeeignet haben.

K

 Kapitalerträge sind Gewinne aus Geldanlagen. Darunter zählen z.B. Zinsen, die man auf sein Sparbuch oder Girokonto erhält, Dividenden aus Aktien oder Gewinne von dem Verkauf von Aktien. Die Gewinne aus Kapitalanlagen unterliegen der Einkommensteuer. Aus diesem Grund ist sie, wie die Lohnsteuer auch, eine Form der Erhebung von Einkommen- und Körperschaftsteuer.



Bei der Förderbank KfW erhalten mittelständische Unternehmen, wie auch Existenzgründer, im Rahmen von Fördermitteln des Bundes, günstige Kredite.

L

 Lean Startup bezeichnet einen Lernansatz für frühe Stadien der Unternehmensgründung. Ob ein Produkt auf dem Markt gut ankommt, den Wünschen der Zielgruppe entspricht oder ob etwas am Produkt bzw. der Dienstleistung verbessert werden sollte, erfährt man durch das kontinuierliche Einholen von Kundenfeedback. Dieses Feedback kann in der Entwicklung des Produktes berücksichtigt werden, um es so noch mehr auf die Bedürfnisse des Kunden zuzuschneiden. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass man an der Zielgruppe bzw. am Kunden „vorbei“ arbeitet, gering.

 Die Later Stage ist die letzte Phase der drei Investitionsphasen im Entwicklungsprozess von jungen Unternehmen. In dieser Phase wird z.B. Geld für Sanierungen, Umstrukturierungen oder die Erweiterung der Produktpalette bzw. des Dienstleistungsangebots benötigt. In der Later Stage-Phase kommt es auch vor, dass die Gründer des Unternehmens durch erfahrene Führungskräfte ergänzt oder ausgetauscht werden, wofür oftmals weiteres Fremdkapital aufgewendet werden muss.

M

Unter der Marktanalyse versteht man die systematische Untersuchung eines Marktes, der für das jeweilige Unternehmen bzw. das einzuführende Produkt relevant ist. Von den daraus ermittelten Informationen kann z.B. die Zielgruppe für das Produkt klassifiziert, genauso wie Chancen und Risiken eines Marktes sichtbar gemacht werden. Die Marktanalyse ist unter anderem für die Erstellung eines Businessplans notwendig.

N

Nach der Vorgründungs- und Gründungsphase folgt die Nachgründungsphase und damit die dritte und letzte Phase der Existenzgründung. Hier liegt der Fokus darauf, einzelne Unternehmensbereiche, wie Controlling, Marketing und Vertrieb genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, ob ggf. etwas optimiert werden muss. Aus diesen drei Bereichen lassen sich die meisten Rückschlüsse über den Erfolg des Unternehmens ziehen.

O

 Unter Owned Media fallen alle Medienkanäle, die ein Unternehmen dazu nutzt, Reichweite zu schaffen und mit seinen (potenziellen) Kunden in Kontakt zu treten. Das Unternehmen ist dabei selbst für die Kanäle und die Veröffentlichung von Content verantwortlich. Hierunter zählen z.B. die Social-Media-Kanäle wie LinkedIn, Instagram, TikTok, Facebook etc., genauso wie z.B. Blogartikel, die über die eigene Website veröffentlicht werden. 

P

Ein Pitch ist eine kurze Vorstellung einer Geschäftsidee, häufig gegenüber potenziellen Investoren („Investoren Pitch“). Das Ziel ist es, in kürzester Zeit, die Einzigartigkeit seines Produktes im Vergleich zu anderen Produkten herauszustellen, um den Investor zu überzeugen und eine mögliche Finanzierungsquelle zu sichern. Die Geschäftsidee kann aber ebenso für Mitarbeiter, Kunden oder Partner gepitched werden, um gezielt Aufträge an Land zu ziehen.

Das Plug-in wird oft mit einem Add-on verwechselt. Das Add-on ist allerdings nur ein Unterprogramm, welches die Funktionen eines Hauptprogramms erweitert. Es funktioniert nur in Kombination mit dem Hauptprogramm. Im Vergleich dazu ist das Plug-in ein eigenständiges Programm, das z.B. einen Browser um Funktionen erweitert, jedoch auch ohne den Browser funktioniert. Adobe Reader oder Windows-Mediaplayer gehören zum Beispiel zu bekannten Plug-ins.

R

Der ROI ist Teil des Rechnungswesen eines Unternehmens, mit dem man ausrechnen kann, ob sich eine Investition gelohnt hat. Dabei wird das investierte Kapital dem Gewinn des Unternehmens oder der ausgewählten Maßnahme gegenübergestellt.

S

Ein Startup Inkubator ist eine Einrichtung, die Startups in ihrem Gründungsprozess unterstützt. So stehen den jungen Unternehmen zum Beispiel günstige Arbeitsplätze zur Verfügung oder Workshops, in denen Fachwissen für gründungsrelevante Themen vermittelt wird. Dadurch, dass in dem Startup Inkubator auch andere Startups sitzen, haben Gründer*innen die Möglichkeit, ihr Netzwerk zu erweitern und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Außerdem erhalten die Startups Zugang zu einem Netzwerk, in dem sie sich ebenso mit Beratern, Mentoren und Investoren vernetzen können. Einige Startup Inkubatoren haben vor Ort ansässige Ansprechpartner im Bereich Recht und Finanzen oder Wirtschaftsberater, die man bei Fragen, die im Gründeralltag auftreten, aufsuchen kann.

Unter Stakeholder versteht man alle Personengruppen, die Interesse an den Aktivitäten eines Unternehmens haben. Darunter fallen z.B. Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Handelspartner, Banken oder die Öffentlichkeit. Ebenso wird die Politik als Stakeholder bezeichnet, da sie Richtlinien vorgibt, an die sich das Unternehmen halten muss bzw. die das Handeln eines Unternehmens beeinflussen.

Die Seed-Phase ist Teil der ersten Investitionsphase (Early Stage) im Entwicklungsprozess von jungen Unternehmen. Sie wird auch als Vorgründungsphase bezeichnet. Die Produktidee bzw. die Dienstleistung, die angeboten werden soll, steht. Jetzt geht es darum, einen Businessplan aufzustellen und das weitere Vorgehen zu planen. Sind erste Vorbereitungen getroffen, so schließt die Startup-Phase an.

 SEO ist die Abkürzung für „Search Engine Optimization“, was mit Suchmaschinenoptimierung übersetzt wird. Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, dass z.B. die eigene Website in einer Suchmaschine wie Google, in den unbezahlten Suchergebnissen, relativ weit oben gerankt bzw. gelistet ist. Beispiel: Wenn der Nutzer den Begriff „Pitch“ sucht, stehen ihm viele Websites zur Verfügung, auf denen er sich Informationen bzw. Erklärungen zu diesem Begriff einholen kann. Die Website, die dem User dabei hilft, sein Anliegen zu klären, wird von Google als relevant eingestuft. Das führt bei zukünftigen Suchanfragen zu dem Begriff „Pitch“ dazu, dass diese Website weiter oben gerankt wird.

SEO-Tools helfen dabei, Websites auf ihre SEO-Tauglichkeit hin zu analysieren. Faktoren, die das SEO-Ranking beeinflussen, sind z.B. Qualität, Länge und Aktualität der Inhalte auf einer Website. Ebenso wird durch das Verwenden von Keywords oder Backlinks die Suchmaschinenoptimierung vorangetrieben. An den richtigen Stellen können Tools eingesetzt werden, die Tipps bzw. Anweisungen geben, wie man einen Beitrag in Hinblick auf SEO-Faktoren optimieren kann.

Die Startup-Phase ist Teil der ersten Investitionsphase (Early Stage) im Entwicklungsprozess von jungen Unternehmen. Sie schließt an der SeedPhase an. Es ist mittlerweile 1 Jahr vergangen und erste Vorbereitungen zum Produkt bzw. der Dienstleistung, die auf den Markt gebracht werden soll, sind getroffen worden. Jetzt geht es darum, die Markteinführung und das weitere Vorgehen bzgl. Produktion und Vertrieb zu planen. Für diese Aktivitäten wird Kapital erforderlich, welches z.B. durch Freunde und Familie, Business Angels, Investoren oder durch Fördermittel zur Verfügung gestellt wird.

T

Ein Tool ist eine Art „Werkzeug“ oder Programm, welches das digitale Arbeiten erleichtern soll. Dabei bieten Tools verschiedenste Funktionen an. Es gibt beispielsweis Tools wie Virenscanner, die du auf deinem Laptop herunterladen kannst. Ebenso kann man in seinem Browser Tools verwenden, um beispielsweise Videos oder Musik abspielen zu können oder um Popup-Benachrichtigungen auszuschalten. Außerdem gibt es Tools in Form von Plattformen, die dabei helfen, die Organisation und Verwaltung deiner Aufgaben besser zu strukturieren.

Trackingdienste werden im Online-Marketing in Form von Cookies verwendet, um das Nutzerverhalten zu analysieren. So kann z.B. der Zeitpunkt, wann eine Website aufgesucht wird, ermittelt werden. Außerdem kann man zurückverfolgen, ob der Nutzer durch eine Suchmaschine wie Google oder durch geschaltete Werbeanzeigen auf die Website weitergeleitet wurde. Anhand dieser Daten kann man Rückschlüsse über sein Online-Marketing ziehen und diese dem Nutzerverhalten anpassen.

U

UX oder auch User Experience (deutsch: Nutzererfahrung) genannt, umschreibt alle Aspekte der Eindrücke des Nutzers bei der Interaktion mit Produkt, Dienst oder einer Einrichtung. In der Regel wird der Begriff im Umgang mit der Gestaltung von Websites oder Apps genutzt, grundsätzlich umfasst der Begriff UX-Design aber jede Produktinteraktion, also auch nicht-digitale Produkte.

V

Unter Venture Capital versteht man Kapital, welches ein Investor z.B. in junge Unternehmen investiert. Er trägt dabei das Risiko, dass das Startup auf dem Markt scheitern kann und das investierte Geld damit verloren geht.

 Die Vorgründungsphase ist die erste Phase in der Existenzgründung. Hier stehen Aspekte, die auf die Gründung vorbereiten, im Vordergrund. So wird hier über das zu entwickelnde Produkt bzw. Dienstleistung, die Zielgruppe und den relevanten Markt gesprochen. Weitere Themen sind z.B. der optimale Standort des Unternehmens, die Konkurrenz auf dem Markt, die Markteinführung, wie auch die damit verbundenen Marketingmaßnahmen. Wie viel Personal ist notwendig? Welche Gesellschaftsform wählt man? Welche Versicherungen braucht man? Was muss man auf rechtlicher Ebene beachten? Diese und noch weitere Fragestellungen sollten in der Vorgründungsphase behandelt und ggf. erste Entscheidungen getroffen werden.

W

Unter Webhosting versteht man die Speicherung einer Internetseite bei einem ISP ( Internet Service Provider ). Dieser stellt Webspace bzw. Speicherplatz auf einem Server für Websiten zur Verfügung.

y

Das Y Combinator ist eines der bekanntesten Gründerzentren Amerikas und wurde im März 2005 gegründet. Das Unternehmen mit Sitz in Mountain View, Kalifornien unterstützt Start-Ups in der Gründungsphase und erhält dafür Firmenanteile.